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Website Kosten Österreich 2026: Was eine Website wirklich kostet

Preisspannen nach Website-Typ, die laufenden Kosten, über die kaum jemand spricht, und wie du Angebote von Baukasten, Freelancer und Agentur vergleichst.

Christoph SpeiserProjektleitung & Vertrieb
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Thema
Websites
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10 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Die meisten österreichischen KMU zahlen für eine professionelle Website rund 1.500 bis 8.000 €, Shops und Individualprojekte deutlich mehr.
  • Laufende Kosten (Hosting, Domain, Wartung, Updates) gehören von Anfang an ins Budget, nicht als Überraschung im zweiten Jahr.
  • Den Preis treiben Seitentypen, Inhalte, Schnittstellen und Strategie, nicht die reine Seitenanzahl.
  • Verlang ein Fixangebot mit klarem Umfang. Offene Stundenschätzungen ohne Deckel sprengen Budgets.

Kurz gesagt: Die Website Kosten in Österreich liegen 2026 bei rund 1.500 € für einen einfachen Onepager, 3.000 bis 8.000 € für eine typische KMU-Website und 10.000 bis 30.000 € und mehr für Shops und Individualprojekte. Dazu kommen jährlich einige hundert bis einige tausend Euro für Hosting, Wartung und Updates. Die Spanne entsteht durch den Umfang, nicht dadurch, wer billiger ist.

Diese Frage hören wir in fast jedem Erstgespräch, meistens gefolgt von „Aber so ungefähr?“. Verständlich. Die öffentlich genannten Preise österreichischer Anbieter gehen weit auseinander: Onepager um unter 1.000 €, Agenturpakete zwischen 2.500 und 5.000 €, und Corporate-Projekte, bei denen nie ein Preis dabeisteht.

Dieser Artikel sortiert das. Du bekommst ehrliche Spannen nach Website-Typ, die laufenden Kosten, die selten im Angebot stehen, die Faktoren, die den Preis wirklich bewegen, und eine kurze Checkliste zum Vergleichen. Die Spannen unten sind Marktwerte auf Basis öffentlich genannter Preise und Stundensätze in Österreich, nicht unsere Preisliste. Wie wir kalkulieren, liest du weiter unten.

Was kostet eine Website in Österreich, je nach Typ?

Am sinnvollsten denkst du über den Preis nach, wenn du fragst, welche Aufgabe die Website hat. Eine digitale Visitenkarte hat eine: zeigen, dass es dich gibt, und eine Telefonnummer liefern. Eine Website für Anfragen muss überzeugen, auf Google ranken und messbar sein. Ein Shop muss verkaufen, Zahlungen abwickeln und mit Lager und Versand reden.

Website-TypTypischer UmfangMarktspanne (einmalig, netto)
Onepager / Landingpage1 Seite, Kontaktformular, SEO-Basisca. 800 – 3.000 €
KMU-Unternehmenswebsite5–10 Seiten, CMS, SEO-Setup, Analyticsca. 3.000 – 8.000 €
Corporate / mehrsprachig10–30+ Seiten, mehrere Seitentypen, 2+ Sprachenca. 8.000 – 20.000 €
Online-ShopProduktkatalog, Zahlung, Versand, Rechtstexteca. 8.000 – 30.000+ €
Individualprojekt / PlattformEigenes Backend, CRM- oder ERP-Schnittstellen, Portaleab ca. 20.000 €
Marktspannen aus öffentlich genannten Preisen und Stundensätzen österreichischer Anbieter (2026). Keine 404media-Preisliste.

Wenn dir die Spannen breit vorkommen: Sie sind es. Zwei „5-Seiten-Websites“ können sich um den Faktor drei unterscheiden. Die eine hat eingefügten Text und ein Template, die andere einen Positionierungs-Workshop, geschriebene Texte, eigenes Design, eine schnelle technische Basis und sauberes Tracking. Beides sind ehrliche Angebote. Es ist nur nicht dasselbe Produkt.

Was treibt den Preis wirklich?

Die Seitenanzahl schauen sich die meisten zuerst an, dabei ist sie der unwichtigste Faktor. Ein Blog mit 40 Artikeln ist günstig, wenn alle dasselbe Template nutzen. Zeit kostet jeder eigene Seitentyp, der ein eigenes Design und eigene Logik braucht.

  • Strategie und Struktur: Für wen ist die Seite, was müssen Besucher finden, welche Seiten machen aus Besuchen Anfragen? Wer das weglässt, spart einmal und zahlt jeden Monat drauf.
  • Inhalte: Texte schreiben, Fotos organisieren oder shooten, übersetzen. Oft der größte versteckte Posten. Wenn du Texte selbst lieferst, plan die Zeit ehrlich ein.
  • Design: angepasstes Template oder ein eigenes Design-System, zuerst fürs Handy gestaltet.
  • Funktionen und Schnittstellen: Buchung, Immobilien-Feeds, CRM, Newsletter, Zahlung, Mehrsprachigkeit. Jede Schnittstelle ist echte Entwicklungsarbeit.
  • Technische Qualität: Ladezeit, Barrierefreiheit, sauberer Code, SEO-Architektur. Am ersten Tag unsichtbar, später sehr sichtbar, bei Google und in der Anfragequote.
  • Rechtliche Basis: Impressum, Datenschutzerklärung, ein Cookie-Banner, das wirklich passt, und für manche Betriebe Vorgaben zur Barrierefreiheit.

Ein guter Test beim Vergleichen: Frag jeden Anbieter, welche dieser Punkte enthalten sind und wer die Arbeit macht. Ein niedriger Preis heißt oft, dass einer davon still bei dir landet. Zur Barrierefreiheit haben wir einen eigenen Artikel: Barrierefreiheitsgesetz und deine Website.

Laufende Kosten: Was eine Website pro Jahr kostet

Der einmalige Preis ist nur das halbe Budget. Eine Website ist Software, und Software braucht einen Ort zum Laufen, Updates und jemanden, der merkt, wenn etwas kaputt ist. Typische Marktwerte für eine KMU-Website in Österreich:

PostenTypische SpanneHinweis
Domain (.at)ca. 10 – 30 € / JahrAchte darauf, dass sie auf dich registriert ist
Hostingca. 5 – 50 € / MonatEU-Hosting ist für die DSGVO wichtig
Wartung und Updatesca. 30 – 200 € / MonatVor allem bei WordPress: Plugins, Sicherheit, Backups
Baukasten-Aboca. 15 – 50 € / MonatStatt Hosting; du mietest, statt zu besitzen
Inhalte und kleine Änderungennach Stunden oder als PaketWeniger, wenn du Texte selbst im CMS änderst
Marktspannen, netto. Hängen stark von der technischen Basis und dem Betreuungsumfang ab.

Auf drei Jahre gerechnet können die laufenden Kosten so hoch sein wie der Einmalpreis. Deshalb ist der billigste Launch nicht immer die billigste Website. Eine Seite, die du selbst bearbeiten kannst, die nicht an 25 Plugins hängt und von sich aus schnell lädt, spart jeden Monat Geld. Mehr dazu in unserem Artikel von WordPress zu Next.js.

Baukasten, Freelancer oder Agentur: Was ist günstiger?

Jede Variante ist in einer anderen Situation die günstigste. Wer nur die Rechnungssumme vergleicht, entscheidet oft falsch.

Baukasten (Wix, Jimdo usw.)FreelancerAgentur
EinmalkostenNiedrig, vor allem deine ZeitMittelMittel bis hoch
Typischer Stundensatz (AT)–ca. 50 – 90 €ca. 90 – 150 €, in Wien oft mehr
Strategie, Texte, SEOMachst du selbstJe nach PersonMeist inklusive
RisikoPlattformgrenzen, gemietete SeiteHängt an einer PersonHöherer Preis, mehr Prozess
Passt fürIdee testen, MinibudgetKlarer, kleiner UmfangWebsite, die Anfragen bringen muss
Stundensätze: öffentlich genannte Marktspannen österreichischer Anbieter, 2026.

Ein Baukasten reicht, wenn du nur über deinen Namen gefunden werden musst und die Zeit hast, selbst zu bauen. Ein guter Freelancer ist für ein klar umrissenes, kleines Projekt sehr preiswert, solange es dich nicht stört, dass alles an einer Person hängt, die auch krank oder auf Urlaub sein kann. Eine Agentur zahlt sich aus, wenn die Website ein kaufmännisches Ziel hat, wenn mehrere Disziplinen zusammenkommen (Text, Design, Entwicklung, Ads, SEO) und wenn du nach dem Launch jemanden willst, der verantwortlich bleibt. Wie du die passende findest, steht in Webdesign-Agentur in Wien finden.

So kalkuliert 404media: Fixpreis statt offener Stunden

Wir veröffentlichen keine Preisliste, weil hinter demselben Etikett („Unternehmenswebsite“) sehr unterschiedliche Projekte stecken. Stattdessen läuft es einfach: ein kostenloses Strategiegespräch, danach ein Fixangebot mit festem Umfang und Zeitplan. Du weißt, was du bekommst und was es kostet, bevor irgendetwas startet.

Auf unserer Leistungsseite Website siehst du die drei Formen, die die meisten Projekte haben:

  • Landingpage: Ein-Seiter mit CMS, Strategie-Briefing, Design, Next.js-Build, Performance und SEO.
  • Unternehmensseite: 5–10 Seitentypen, Strategie-Workshop, Design-System, Headless-CMS, SEO- und Analytics-Setup, Hosting und Monitoring.
  • Custom Build: eigenes Backend oder API, CRM- und Marketing-Integration, mehrsprachiges Setup, redaktionelle Workflows.

In jedem Paket stecken Strategie, Design, Entwicklung, unser eigenes CMS (app.404media.at), in dem du Texte und Bilder mit Live-Vorschau änderst, und der Launch. Eine typische Website dauert 8 bis 12 Wochen, das All-inclusive-Paket auf Website mit Förderung entsteht in 3 Wochen mit weniger als 2 Stunden deiner Zeit. Hosting und Wartung sind monatlich kündbar, du bekommst alle Zugänge zu Domain, Hosting und CMS. Die Website gehört dir.

Kann eine Förderung die Kosten senken?

Manchmal, und das solltest du prüfen, bevor du irgendetwas unterschreibst, denn fast jedes Programm verlangt, dass das Projekt bei Antragstellung noch nicht begonnen hat. Das bekannteste Bundesprogramm für die Digitalisierung von KMU ist ausgelaufen und wird nicht fortgeführt.

Es gibt Landesprogramme, viele schließen eine Website als Einzelmaßnahme aber aus. Die Digitalisierungsförderung der Wirtschaftsagentur Wien etwa fördert die Erstellung oder Erneuerung einer Website allein ausdrücklich nicht. Den aktuellen Stand, die Regeln und die Alternativen erklären wir ausführlich im Artikel Förderung für deine Website, und im Gespräch prüfen wir live, was für dich noch geht. Mehr auf unserer Seite zur Förderung.

Checkliste: So vergleichst du Website-Angebote

  1. Ist der Umfang schriftlich festgehalten: Seitentypen, Sprachen, Funktionen, Anzahl der Korrekturschleifen?
  2. Wer schreibt die Texte, wer liefert die Bilder?
  3. Ist es ein Fixpreis oder eine Schätzung mit offenen Stunden?
  4. Welche laufenden Kosten folgen: Hosting, Wartung, Lizenzen, pro Monat und pro Jahr?
  5. Wem gehören nach dem Launch Domain, Hosting-Zugang, Code und Inhalte?
  6. Ist SEO mehr als ein Plugin: Struktur, Metadaten, Ladezeit, Weiterleitungen von der alten Seite?
  7. Sind Impressum, Datenschutz und Cookie-Banner dabei, und wird Barrierefreiheit berücksichtigt, wo sie Pflicht ist?
  8. Was passiert nach dem Launch: Wer behebt Fehler, wie schnell, zu welchem Preis?

Kann ein Anbieter das nicht klar beantworten, ist die niedrige Zahl im Angebot nicht die echte. Ersetzt du eine bestehende Seite, kommt eine Frage dazu: Wie bleiben deine Rankings beim Wechsel erhalten? Das klärt unser Artikel Website-Relaunch ohne SEO-Verlust.

Wann sich eine teure Website nicht lohnt

Ehrlich: Nicht jeder Betrieb braucht eine Website um 8.000 €. Ein höheres Budget zahlt sich nicht aus, wenn:

  • deine Kunden fast ausschließlich über Empfehlungen kommen und niemand online nach deiner Leistung sucht.
  • du noch testest, ob die Geschäftsidee funktioniert. Dann ist eine einfache Seite plus ein paar Wochen Daten klüger.
  • niemand da ist, der die zusätzlichen Anfragen einer besseren Seite beantwortet.
  • du keine Zeit für Inhalte aufbringen willst. Auch die beste Agentur braucht dein Fachwissen für die Texte.

Dann fang klein an, miss und investier, sobald du weißt, wo die Nachfrage liegt. Eine Website rechnet sich, wenn sie Anfragen bringt, die du sonst nicht gehabt hättest. Das ist der Maßstab, nicht das Preisschild.

Unsere Erfahrung aus über 100 Websites

In über 8 Jahren und mehr als 100 veröffentlichten Websites sehen wir immer dasselbe Muster: Budgets platzen an unklarem Umfang, nicht am Stundensatz. Gut laufen die Projekte, bei denen Strategie, Texte und Technik geklärt sind, bevor das Design startet, und bei denen das Team des Kunden die Seite danach selbst pflegt. Wie das aussieht, zeigen unsere Projekte. Wie wir arbeiten, liest du auf der Seite Webdesign.

Hol dir einen Fixpreis für deine Website

Erzähl uns, was deine Website leisten soll. Im kostenlosen 30-Minuten-Strategiegespräch schauen wir uns deine Seite und deine Ziele an, prüfen Fördermöglichkeiten und schicken dir danach ein Fixangebot mit Umfang und Zeitplan.

Häufige Fragen

Was kostet eine Website in Österreich?

Rund 800 bis 3.000 € für einen Onepager, 3.000 bis 8.000 € für eine typische KMU-Website und 8.000 bis über 30.000 € für mehrsprachige Seiten, Shops und Individualprojekte. Das sind Marktspannen, der echte Preis hängt von Umfang, Inhalten und Schnittstellen ab.

Was kostet eine Website pro Jahr an laufenden Kosten?

Rechne mit Domain (ca. 10 bis 30 € im Jahr), Hosting (ca. 5 bis 50 € im Monat) und Wartung oder Updates (ca. 30 bis 200 € im Monat, bei WordPress mit vielen Plugins eher mehr). Wenn du Texte selbst im CMS änderst, sinken die Änderungskosten.

Ist ein Freelancer günstiger als eine Agentur?

Pro Stunde meistens ja: Freelancer verrechnen in Österreich rund 50 bis 90 €, Agenturen rund 90 bis 150 €. Bei einer Website, die Anfragen bringen soll, sind bei einer Agentur oft Strategie, Texte und SEO dabei, die du sonst extra kaufst oder selbst machst.

Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?

Bei 404media dauert eine typische Website 8 bis 12 Wochen vom Erstgespräch bis zum Launch. Unser All-inclusive-Paket mit Förderung entsteht in 3 Wochen mit weniger als 2 Stunden deiner Zeit. Den Zeitplan bestätigen wir im Fixangebot.

Gibt es eine Förderung für eine neue Website in Österreich?

Die Digitalisierungsförderung des Bundes ist ausgelaufen und wird nicht fortgeführt. Landesprogramme gibt es, viele schließen eine Website als Einzelprojekt aber aus. Prüf deine Möglichkeiten, bevor das Projekt startet.

Geschrieben vonChristoph SpeiserProjektleitung & Vertrieb

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