Awwwards
404media ist jetzt Teil von Awwwards. Dort findest du unser Studioprofil und unsere Arbeiten.

Die meisten Enttäuschungen bei Websites entscheiden sich vor dem Projektstart: im Angebot, im Vertrag und bei den Fragen, die niemand gestellt hat. Das solltest du eine Agentur in Wien fragen, und was die Antworten verraten.
Christoph SpeiserProjektleitung & VertriebKurz gesagt: Um eine Webdesign-Agentur in Wien zu finden, holst du drei bis vier Angebote auf dasselbe schriftliche Briefing ein und stellst allen dieselben Fragen: Fixpreis oder Stundensatz, wem gehören Domain, Inhalte und Code, wo wird gehostet, ist SEO dabei, wie lange dauert es und was passiert nach dem Launch. Dann prüfst du die Referenzen selbst: Live-Websites, die du öffnen kannst, und aktuelle Google-Bewertungen. Frag auch nach Förderungen: Die Digitalisierungsförderung des Bundes ist ausgelaufen, regionale Programme können aber passen.
An Webdesign-Agenturen, Freelancern und Ein-Personen-Studios mangelt es in Wien nicht. Auf ihren Websites sehen alle ähnlich aus: schöne Projekte, zufriedene Kunden, modernes Design. Die Unterschiede zeigen sich später, im Vertrag, in der dritten Feedbackrunde und in den Monaten nach dem Launch, wenn du einen Text ändern willst oder eine Seite ihr Google-Ranking verliert.
Wir sind selbst eine dieser Agenturen, lies das also mit diesem Wissen. Wir haben versucht, die Liste zu schreiben, die wir einem Freund geben würden: die Fragen, die ein gutes Angebot von einem riskanten unterscheiden, inklusive der Fälle, in denen eine Agentur nicht die richtige Antwort ist.
Angebote sind nur vergleichbar, wenn jede Agentur dieselben Informationen bekommt. Eine Seite reicht:
Wenn du dein Budget noch nicht kennst, gibt dir unser Artikel zu Website-Kosten in Österreich einen realistischen Rahmen vor dem ersten Gespräch.
Frag, wie sich der Preis zusammensetzt. Beim Fixpreis trägt die Agentur das Risiko, dass die Arbeit länger dauert. Beim Stundensatz trägst du es. Abrechnung nach Stunden passt für kleine Änderungen und laufende Betreuung, bei einer neuen Website macht sie die Endrechnung aber schwer planbar.
Ein Fixpreis ist nur mit schriftlichem Leistungsumfang etwas wert: welche Seiten, welche Funktionen, wie viele Feedbackrunden, ob Texte und Bilder dabei sind. Frag, was passiert, wenn du etwas außerhalb davon willst, und zu welchem Satz. Bei 404media bekommst du nach einem kostenlosen Strategiegespräch ein Fixpreis-Angebot, den Zeitplan bestätigen wir im selben Dokument.
Diese Frage lassen die meisten aus, und genau sie tut am meisten weh, wenn man sich von einer Agentur trennt. Frag drei Dinge:
Frag außerdem, wie du deine Inhalte bekommst, wenn du gehst: ein Export, Zugang zum Code, eine Übergabe. Eine seriöse Agentur beantwortet das ohne Zögern. Frag das jede Agentur, auch uns.
Du willst Texte ändern, Bilder tauschen und Seiten ergänzen, ohne jedes Mal die Agentur anzurufen. Lass dir das Bearbeiten live zeigen, nicht als Screenshot. Kann dein Team eine Überschrift in zwei Minuten ändern? Gibt es eine Vorschau vor dem Veröffentlichen?
Dann frag, wo Website und Daten liegen. Hosting in der EU macht Datenschutzfragen nach DSGVO einfacher, vor allem bei Kontaktformularen, Buchungstools und Analytics. Frag auch, wer Updates einspielt. Eine Website, die niemand aktualisiert, ist nach wenigen Monaten ein Sicherheitsrisiko, egal mit welchem System.
Zum Vergleich: Jede Website, die wir bauen, kommt mit unserem eigenen CMS (app.404media.at) mit Live-Vorschau, Hosting in der EU und Performance-Monitoring. Um Server musst du dich nie kümmern.
Fast jedes Angebot verspricht eine suchmaschinenfreundliche Website. Frag, was das in der Praxis bedeutet:
SEO, das beim Bau mitgedacht wird, kostet wenig. Nachträglich reparieren kostet deutlich mehr. Wenn ein Angebot SEO als optionales Extra führt, frag genau nach, was ohne fehlt.
Lass dir einen Zeitplan mit Phasen und Terminen geben, und was die Agentur wann von dir braucht. Die meisten Verzögerungen entstehen durch fehlende Inhalte, nicht durch Design oder Code. Eine typische Website dauert bei uns 8 bis 12 Wochen vom ersten Gespräch bis zum Launch, und jeden Freitag siehst du echten Fortschritt.
Frag auch, wer deine Website tatsächlich gestaltet und baut. Manche Agenturen verkaufen und geben die Arbeit dann an Freelancer oder Teams im Ausland weiter. Das ist nicht automatisch schlecht, aber du solltest es wissen, denn bei jeder Übergabe gehen Informationen verloren. Bei uns passieren Design und Entwicklung im eigenen Studio im 9. Bezirk.
Ein Portfolio aus Screenshots beweist wenig. Lass dir drei bis vier Live-Websites nennen und sieh sie dir selbst an:
Dann lies die Google-Bewertungen der Agentur. Achte auf die aktuellen, auf Antworten auf Kritik und darauf, ob die Bewertenden echte Unternehmen sind, die du findest. Ein paar ausführliche Bewertungen von namentlich genannten Kunden sagen mehr als viele Einzeiler. Unsere stehen auf Google mit 5,0 Sternen aus 23 Bewertungen, und auf unserer Projektseite führt jedes Projekt zur Live-Website.
Der Launch ist der Anfang, nicht das Ende. Frag, was im zweiten Monat passiert: Wer behebt einen Fehler, wer spielt Updates ein, wie schnell wird reagiert, und was kostet das? Lass dir das schriftlich geben, als Betreuungsvereinbarung oder zumindest mit klarem Stundensatz. Frag auch, ob nach dem Launch gemessen wird, wie viele Anfragen kommen, und ob die Daten genutzt werden, um die Seite zu verbessern.
In Österreich solltest du außerdem nach Förderungen fragen: Die Digitalisierungsförderung des Bundes ist ausgelaufen, regionale Programme können aber passen. Die wichtigste Regel bleibt: Das Projekt darf bei Antragstellung noch nicht begonnen haben. Was in Frage kommt, klären wir im Strategiegespräch. Stand und Alternativen: in unserem Förderartikel.
Ein rechtlicher Punkt, den du ansprechen solltest: Seit 28. Juni 2025 gilt in Österreich das Barrierefreiheitsgesetz (BaFG) für bestimmte digitale Dienstleistungen, etwa Online-Shops. Kleinstunternehmen mit Dienstleistungen (unter 10 Beschäftigte und höchstens € 2 Mio. Umsatz) sind ausgenommen. Frag, ob die Agentur trotzdem barrierearm baut. Es ist so oder so die bessere Website.
Eine Agentur ist nicht immer die richtige Wahl. Ein ehrlicher Vergleich:
| Agentur | Freelancer | Baukasten | |
|---|---|---|---|
| Kosten | Am höchsten zu Beginn, meist Fixpreis | Niedriger, oft Stundensatz oder fix | Am niedrigsten zu Beginn, monatliche Gebühr |
| Strategie, Design, Entwicklung, Texte | Ein Team deckt alles ab | Je nach Person, oft Design oder Code | Machst du selbst |
| SEO und Ladezeit | Meist Teil des Projekts; frag, was genau | Je nach Können | Grundeinstellungen, wenig Kontrolle |
| Eigentum und Ausstieg | Hängt vom Vertrag ab | Hängt vom Vertrag ab | Seite lebt auf der Plattform, schwer umzuziehen |
| Betreuung nach dem Launch | Team, vereinbarte Reaktionszeiten | Eine Person; Urlaub und Krankheit sind ein Risiko | Plattform-Support, niemand für deine Inhalte |
| Passt für | Betriebe, deren Website Anfragen oder Umsatz bringen muss, mit Marketing dahinter | Klare, kleinere Projekte mit gutem Briefing | Gründung, kleines Budget, einfache Anforderungen |
Wenn du gerade gründest, eine einfache Seite mit Kontaktdaten brauchst und Zeit hast, sie selbst zu bauen, reicht ein Baukasten. Auf eine individuelle Website umsteigen kannst du später immer noch, wenn du weißt, was deine Kunden brauchen.
Ist das Projekt klein und klar umrissen, etwa eine Landingpage mit fertigen Texten und bestehender Marke, liefert ein guter Freelancer oft schneller und günstiger. Eine Agentur ist sinnvoll, wenn mehrere Teile zusammenpassen müssen: Positionierung, Design, Entwicklung, Texte, SEO und später Werbung, wie bei unseren Webdesign-Projekten. Dann ist ein Team mit einer Ansprechperson den höheren Preis wert, weil niemand vier Dienstleister koordinieren muss.
Kurz für 404media: Fixpreis-Angebot nach einem kostenlosen 30-Minuten-Strategiegespräch; Design und Entwicklung im eigenen Studio in der Frankgasse 6, 1090 Wien; eigenes CMS mit Live-Vorschau; Hosting in der EU; SEO-Architektur ab Tag eins; meist 8 bis 12 Wochen; Monitoring und laufende Optimierung nach dem Launch. Wir haben in über 8 Jahren mehr als 100 Websites veröffentlicht und prüfen mit dir Fördermöglichkeiten. Mehr über das Team auf Über uns, alle Leistungen unter Leistungen.
Bring dein Briefing und deine Fragen mit und frag uns dasselbe wie jede andere Agentur. Buch ein kostenloses Strategiegespräch, danach bekommst du ein Fixpreis-Angebot.
Schreib ein Briefing auf einer Seite, hol drei bis vier Angebote auf dasselbe Briefing ein und vergleich Leistungsumfang, Preismodell, Eigentum, Hosting, SEO und Betreuung. Dann prüf Live-Referenzen und aktuelle Google-Bewertungen selbst, bevor du entscheidest.
Das hängt vom Umfang ab: Eine Landingpage kostet einen Bruchteil einer mehrsprachigen Website mit Shop. Verlang einen Fixpreis mit schriftlichem Leistungsumfang. Einen realistischen Rahmen gibt unser Artikel zu Website-Kosten in Österreich.
Für kleine, klar umrissene Projekte ist ein Freelancer oft die bessere Wahl. Eine Agentur zahlt sich aus, wenn Strategie, Design, Entwicklung, Texte, SEO und Marketing zusammenspielen müssen und du eine Betreuung willst, die nicht an einer Person hängt.
Das regelt der Vertrag. Achte darauf, dass die Domain auf dich registriert ist, die Inhalte dir gehören und du umfassende Nutzungsrechte an Design und Code bekommst, dazu einen Weg, alles zu exportieren, wenn du gehst.
Vielleicht. Die Digitalisierungsförderung des Bundes ist ausgelaufen, regionale Programme können aber passen; viele schließen eine reine Website aus. Der Antrag muss vor Projektstart gestellt werden. Details in unserem Förderartikel.

Mehr aus unseren Projekten in Wien.
Websites • • 9 Min. Lesezeit
Patryk WisniewskiWebsites • • 9 Min. Lesezeit
Patryk WisniewskiWebsites • • 8 Min. Lesezeit
Christoph Speiser
Erzähl uns von deinem Projekt. Christoph meldet sich persönlich bei dir.
Christoph Speiser, Projektleitung & Vertrieb