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Webdesign-Agentur in Wien finden: Diese Fragen stellst du vor dem Unterschreiben

Die meisten Enttäuschungen bei Websites entscheiden sich vor dem Projektstart: im Angebot, im Vertrag und bei den Fragen, die niemand gestellt hat. Das solltest du eine Agentur in Wien fragen, und was die Antworten verraten.

Christoph SpeiserProjektleitung & Vertrieb
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Thema
Websites
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Das Wichtigste in Kürze

  • Verlang einen Fixpreis mit schriftlichem Leistungsumfang. Ein Stundensatz ohne Obergrenze schiebt das Risiko zu dir.
  • Domain, Inhalte und Nutzungsrechte an Design und Code sollten schriftlich bei dir liegen, nicht aus Kulanz.
  • Referenzen selbst prüfen: Live-Seiten am Handy öffnen, aktuelle Google-Bewertungen lesen.
  • Freelancer oder Baukasten können die bessere Wahl sein. Eine Agentur lohnt sich, wenn Strategie, Design, Entwicklung und Marketing zusammenspielen müssen.

Kurz gesagt: Um eine Webdesign-Agentur in Wien zu finden, holst du drei bis vier Angebote auf dasselbe schriftliche Briefing ein und stellst allen dieselben Fragen: Fixpreis oder Stundensatz, wem gehören Domain, Inhalte und Code, wo wird gehostet, ist SEO dabei, wie lange dauert es und was passiert nach dem Launch. Dann prüfst du die Referenzen selbst: Live-Websites, die du öffnen kannst, und aktuelle Google-Bewertungen. Frag auch nach Förderungen: Die Digitalisierungsförderung des Bundes ist ausgelaufen, regionale Programme können aber passen.

An Webdesign-Agenturen, Freelancern und Ein-Personen-Studios mangelt es in Wien nicht. Auf ihren Websites sehen alle ähnlich aus: schöne Projekte, zufriedene Kunden, modernes Design. Die Unterschiede zeigen sich später, im Vertrag, in der dritten Feedbackrunde und in den Monaten nach dem Launch, wenn du einen Text ändern willst oder eine Seite ihr Google-Ranking verliert.

Wir sind selbst eine dieser Agenturen, lies das also mit diesem Wissen. Wir haben versucht, die Liste zu schreiben, die wir einem Freund geben würden: die Fragen, die ein gutes Angebot von einem riskanten unterscheiden, inklusive der Fälle, in denen eine Agentur nicht die richtige Antwort ist.

Bevor du fragst: ein Briefing auf einer Seite

Angebote sind nur vergleichbar, wenn jede Agentur dieselben Informationen bekommt. Eine Seite reicht:

  • Ziel: mehr Anfragen, Online-Verkäufe, Recruiting, Glaubwürdigkeit bei Banken oder Partnern. Such dir ein Hauptziel aus.
  • Zielgruppe: Wer soll dich nach dem Besuch kontaktieren, und was muss er vorher wissen?
  • Umfang: ungefähre Seitenanzahl, Sprachen, Shop ja oder nein, Terminbuchung ja oder nein, Anbindung an andere Software (CRM, Buchungstool, Maklersoftware).
  • Was es schon gibt: Logo, Texte, Fotos, die aktuelle Website und ihr Traffic.
  • Budgetrahmen und Termin: Ein ehrlicher Rahmen spart allen Zeit. Eine gute Agentur sagt dir, wenn er nicht passt.

Wenn du dein Budget noch nicht kennst, gibt dir unser Artikel zu Website-Kosten in Österreich einen realistischen Rahmen vor dem ersten Gespräch.

Fixpreis oder Stundensatz?

Frag, wie sich der Preis zusammensetzt. Beim Fixpreis trägt die Agentur das Risiko, dass die Arbeit länger dauert. Beim Stundensatz trägst du es. Abrechnung nach Stunden passt für kleine Änderungen und laufende Betreuung, bei einer neuen Website macht sie die Endrechnung aber schwer planbar.

Ein Fixpreis ist nur mit schriftlichem Leistungsumfang etwas wert: welche Seiten, welche Funktionen, wie viele Feedbackrunden, ob Texte und Bilder dabei sind. Frag, was passiert, wenn du etwas außerhalb davon willst, und zu welchem Satz. Bei 404media bekommst du nach einem kostenlosen Strategiegespräch ein Fixpreis-Angebot, den Zeitplan bestätigen wir im selben Dokument.

Wem gehören Domain, Inhalte und Code?

Diese Frage lassen die meisten aus, und genau sie tut am meisten weh, wenn man sich von einer Agentur trennt. Frag drei Dinge:

  • Domain: Sie sollte auf dich als Inhaber registriert sein, nicht auf die Agentur. Registriert die Agentur sie, lass dir das schriftlich bestätigen.
  • Inhalte: Texte, Fotos und Videos, die du bezahlt hast, solltest du überall nutzen dürfen, auch nach dem Projekt.
  • Design und Code: Nach österreichischem Urheberrecht bleibt das Urheberrecht selbst beim Urheber, du bekommst Nutzungsrechte (Werknutzungsrechte). Achte darauf, dass dir der Vertrag umfassende, am besten exklusive Rechte zur Nutzung und Änderung der Website einräumt.

Frag außerdem, wie du deine Inhalte bekommst, wenn du gehst: ein Export, Zugang zum Code, eine Übergabe. Eine seriöse Agentur beantwortet das ohne Zögern. Frag das jede Agentur, auch uns.

Welches CMS, und wo wird gehostet?

Du willst Texte ändern, Bilder tauschen und Seiten ergänzen, ohne jedes Mal die Agentur anzurufen. Lass dir das Bearbeiten live zeigen, nicht als Screenshot. Kann dein Team eine Überschrift in zwei Minuten ändern? Gibt es eine Vorschau vor dem Veröffentlichen?

Dann frag, wo Website und Daten liegen. Hosting in der EU macht Datenschutzfragen nach DSGVO einfacher, vor allem bei Kontaktformularen, Buchungstools und Analytics. Frag auch, wer Updates einspielt. Eine Website, die niemand aktualisiert, ist nach wenigen Monaten ein Sicherheitsrisiko, egal mit welchem System.

Zum Vergleich: Jede Website, die wir bauen, kommt mit unserem eigenen CMS (app.404media.at) mit Live-Vorschau, Hosting in der EU und Performance-Monitoring. Um Server musst du dich nie kümmern.

Ist SEO dabei, und was heißt das konkret?

Fast jedes Angebot verspricht eine suchmaschinenfreundliche Website. Frag, was das in der Praxis bedeutet:

  • Werden Seitentitel und Meta-Descriptions für jede Seite geschrieben, mit den Begriffen, nach denen deine Kunden suchen?
  • Gibt es eine Sitemap, saubere URLs, strukturierte Daten (zum Beispiel für dein Unternehmen und deinen Standort)?
  • Wie schnell ist die Seite am Handy? Lass dir ein PageSpeed-Ergebnis eines aktuellen Projekts zeigen.
  • Hast du schon eine Website: Wer plant die 301-Weiterleitungen, damit deine Rankings bleiben? Mehr dazu in unserem Leitfaden Website-Relaunch ohne SEO-Verlust.
  • Ist die Seite für KI-Suchen wie ChatGPT vorbereitet? Diesen Teil deckt unser GEO-Angebot ab.

SEO, das beim Bau mitgedacht wird, kostet wenig. Nachträglich reparieren kostet deutlich mehr. Wenn ein Angebot SEO als optionales Extra führt, frag genau nach, was ohne fehlt.

Wie lange dauert es, und wer macht die Arbeit?

Lass dir einen Zeitplan mit Phasen und Terminen geben, und was die Agentur wann von dir braucht. Die meisten Verzögerungen entstehen durch fehlende Inhalte, nicht durch Design oder Code. Eine typische Website dauert bei uns 8 bis 12 Wochen vom ersten Gespräch bis zum Launch, und jeden Freitag siehst du echten Fortschritt.

Frag auch, wer deine Website tatsächlich gestaltet und baut. Manche Agenturen verkaufen und geben die Arbeit dann an Freelancer oder Teams im Ausland weiter. Das ist nicht automatisch schlecht, aber du solltest es wissen, denn bei jeder Übergabe gehen Informationen verloren. Bei uns passieren Design und Entwicklung im eigenen Studio im 9. Bezirk.

Referenzen, die du selbst prüfen kannst

Ein Portfolio aus Screenshots beweist wenig. Lass dir drei bis vier Live-Websites nennen und sieh sie dir selbst an:

  • Öffne sie am Handy. Laden sie schnell? Findest du den Kontakt-Button in fünf Sekunden?
  • Sind sie noch online und aktuell, oder hat sich seit dem Launch nichts mehr getan?
  • Gibt es ein Projekt, das deinem ähnlich ist, in Größe oder Branche?
  • Frag nach einem Kontakt bei einem dieser Kunden und ruf an. Zwei Fragen reichen: Würdest du sie wieder beauftragen, und was ist schiefgelaufen?

Dann lies die Google-Bewertungen der Agentur. Achte auf die aktuellen, auf Antworten auf Kritik und darauf, ob die Bewertenden echte Unternehmen sind, die du findest. Ein paar ausführliche Bewertungen von namentlich genannten Kunden sagen mehr als viele Einzeiler. Unsere stehen auf Google mit 5,0 Sternen aus 23 Bewertungen, und auf unserer Projektseite führt jedes Projekt zur Live-Website.

Betreuung nach dem Launch und Förderung

Der Launch ist der Anfang, nicht das Ende. Frag, was im zweiten Monat passiert: Wer behebt einen Fehler, wer spielt Updates ein, wie schnell wird reagiert, und was kostet das? Lass dir das schriftlich geben, als Betreuungsvereinbarung oder zumindest mit klarem Stundensatz. Frag auch, ob nach dem Launch gemessen wird, wie viele Anfragen kommen, und ob die Daten genutzt werden, um die Seite zu verbessern.

In Österreich solltest du außerdem nach Förderungen fragen: Die Digitalisierungsförderung des Bundes ist ausgelaufen, regionale Programme können aber passen. Die wichtigste Regel bleibt: Das Projekt darf bei Antragstellung noch nicht begonnen haben. Was in Frage kommt, klären wir im Strategiegespräch. Stand und Alternativen: in unserem Förderartikel.

Ein rechtlicher Punkt, den du ansprechen solltest: Seit 28. Juni 2025 gilt in Österreich das Barrierefreiheitsgesetz (BaFG) für bestimmte digitale Dienstleistungen, etwa Online-Shops. Kleinstunternehmen mit Dienstleistungen (unter 10 Beschäftigte und höchstens € 2 Mio. Umsatz) sind ausgenommen. Frag, ob die Agentur trotzdem barrierearm baut. Es ist so oder so die bessere Website.

Warnsignale im Angebot

  • Kein schriftlicher Leistungsumfang: ein Preis ohne Liste von Seiten, Funktionen und Feedbackrunden.
  • Domain oder Hosting nur auf die Agentur, ohne ein Wort zur Übergabe.
  • Fertiges Design, bevor jemand nach deinen Kunden gefragt hat: Gratis-Entwürfe im Pitch heißen meist, dass die Strategie übersprungen wird.
  • Garantierter erster Platz bei Google: Das kann niemand versprechen.
  • Lange Mindestlaufzeiten für Hosting oder Wartung, die du nicht getrennt von der Website kündigen kannst.
  • Vorlagen als Individualdesign verkauft: Frag direkt, ob ein gekauftes Theme verwendet wird. Das ist in Ordnung, wenn es gesagt und entsprechend bepreist wird.
  • Nach der Unterschrift niemand erreichbar: Wenn der Verkäufer verschwindet und niemand dein Projekt kennt, merkst du das.

Agentur, Freelancer oder Baukasten?

Eine Agentur ist nicht immer die richtige Wahl. Ein ehrlicher Vergleich:

AgenturFreelancerBaukasten
KostenAm höchsten zu Beginn, meist FixpreisNiedriger, oft Stundensatz oder fixAm niedrigsten zu Beginn, monatliche Gebühr
Strategie, Design, Entwicklung, TexteEin Team deckt alles abJe nach Person, oft Design oder CodeMachst du selbst
SEO und LadezeitMeist Teil des Projekts; frag, was genauJe nach KönnenGrundeinstellungen, wenig Kontrolle
Eigentum und AusstiegHängt vom Vertrag abHängt vom Vertrag abSeite lebt auf der Plattform, schwer umzuziehen
Betreuung nach dem LaunchTeam, vereinbarte ReaktionszeitenEine Person; Urlaub und Krankheit sind ein RisikoPlattform-Support, niemand für deine Inhalte
Passt fürBetriebe, deren Website Anfragen oder Umsatz bringen muss, mit Marketing dahinterKlare, kleinere Projekte mit gutem BriefingGründung, kleines Budget, einfache Anforderungen
Agentur, Freelancer und Baukasten im Überblick

Wann eine Agentur nicht die richtige Wahl ist

Wenn du gerade gründest, eine einfache Seite mit Kontaktdaten brauchst und Zeit hast, sie selbst zu bauen, reicht ein Baukasten. Auf eine individuelle Website umsteigen kannst du später immer noch, wenn du weißt, was deine Kunden brauchen.

Ist das Projekt klein und klar umrissen, etwa eine Landingpage mit fertigen Texten und bestehender Marke, liefert ein guter Freelancer oft schneller und günstiger. Eine Agentur ist sinnvoll, wenn mehrere Teile zusammenpassen müssen: Positionierung, Design, Entwicklung, Texte, SEO und später Werbung, wie bei unseren Webdesign-Projekten. Dann ist ein Team mit einer Ansprechperson den höheren Preis wert, weil niemand vier Dienstleister koordinieren muss.

Unsere Antworten auf diese Fragen

Kurz für 404media: Fixpreis-Angebot nach einem kostenlosen 30-Minuten-Strategiegespräch; Design und Entwicklung im eigenen Studio in der Frankgasse 6, 1090 Wien; eigenes CMS mit Live-Vorschau; Hosting in der EU; SEO-Architektur ab Tag eins; meist 8 bis 12 Wochen; Monitoring und laufende Optimierung nach dem Launch. Wir haben in über 8 Jahren mehr als 100 Websites veröffentlicht und prüfen mit dir Fördermöglichkeiten. Mehr über das Team auf Über uns, alle Leistungen unter Leistungen.

Vergleich uns mit den anderen

Bring dein Briefing und deine Fragen mit und frag uns dasselbe wie jede andere Agentur. Buch ein kostenloses Strategiegespräch, danach bekommst du ein Fixpreis-Angebot.

Häufige Fragen

Wie finde ich eine gute Webdesign-Agentur in Wien?

Schreib ein Briefing auf einer Seite, hol drei bis vier Angebote auf dasselbe Briefing ein und vergleich Leistungsumfang, Preismodell, Eigentum, Hosting, SEO und Betreuung. Dann prüf Live-Referenzen und aktuelle Google-Bewertungen selbst, bevor du entscheidest.

Was kostet eine Website von einer Agentur in Wien?

Das hängt vom Umfang ab: Eine Landingpage kostet einen Bruchteil einer mehrsprachigen Website mit Shop. Verlang einen Fixpreis mit schriftlichem Leistungsumfang. Einen realistischen Rahmen gibt unser Artikel zu Website-Kosten in Österreich.

Agentur oder Freelancer: Was ist besser?

Für kleine, klar umrissene Projekte ist ein Freelancer oft die bessere Wahl. Eine Agentur zahlt sich aus, wenn Strategie, Design, Entwicklung, Texte, SEO und Marketing zusammenspielen müssen und du eine Betreuung willst, die nicht an einer Person hängt.

Wem gehört meine Website nach dem Projekt?

Das regelt der Vertrag. Achte darauf, dass die Domain auf dich registriert ist, die Inhalte dir gehören und du umfassende Nutzungsrechte an Design und Code bekommst, dazu einen Weg, alles zu exportieren, wenn du gehst.

Gibt es in Österreich eine Förderung für eine neue Website?

Vielleicht. Die Digitalisierungsförderung des Bundes ist ausgelaufen, regionale Programme können aber passen; viele schließen eine reine Website aus. Der Antrag muss vor Projektstart gestellt werden. Details in unserem Förderartikel.

Geschrieben vonChristoph SpeiserProjektleitung & Vertrieb

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