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Website für Handwerker: Was sie braucht, damit Aufträge kommen

Kunden schauen auf die Website, bevor sie anrufen. Eine Checkliste für Baufirmen, Gartengestalter, Reinigungsbetriebe und Handwerksbetriebe, mit Beispielen aus unseren Projekten.

Christoph SpeiserProjektleitung & Vertrieb
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Websites
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Das Wichtigste in Kürze

  • Kunden suchen „Installateur + Ort“ und prüfen die Website, bevor sie anrufen. Sie muss drei Fragen schnell beantworten: Was machst du, wo arbeitest du, kann ich dir vertrauen?
  • Telefonnummer und kurzes Anfrageformular gehören auf jede Seite, und Kunden sollten Fotos vom Auftrag mitschicken können.
  • Echte Fotos deiner Arbeit schlagen Stockbilder, und eine Seite pro Leistung und Region schlägt eine Seite für alles.
  • Ein Google-Unternehmensprofil mit Bewertungen zählt so viel wie die Website. Impressum und Datenschutzerklärung sind Pflicht.

Kurz gesagt: Eine Website für Handwerker funktioniert, wenn ein Fremder in wenigen Sekunden drei Fragen beantwortet bekommt: Was machst du, wo arbeitest du und kann ich dir vertrauen? Dazu braucht es deine Telefonnummer und ein Anfrageformular auf jeder Seite, echte Fotos deiner Aufträge, eine Seite pro Leistung und Region und ein Google-Unternehmensprofil mit Bewertungen. Alles andere ist Dekoration.

Die meisten Kunden finden einen Handwerksbetrieb auf demselben Weg: Sie suchen die Leistung plus Ort, öffnen zwei, drei Ergebnisse und rufen bei dem an, der verlässlich wirkt. Viele Handwerker haben durch Empfehlungen genug zu tun und halten eine Website für optional. Das stimmt, bis der empfohlene Kunde dich vor dem Anruf nachschlägt oder bis die Empfehlungen weniger werden. Dieser Artikel ist eine Checkliste, danach folgen vier Beispiele aus unserer Arbeit.

Was prüfen Kunden, bevor sie anrufen?

Nach den Anfragen, die wir sehen, und danach, wie Menschen solche Seiten nutzen, entscheiden immer dieselben Dinge:

  • Macht ihr, was ich brauche? Eine klare Liste der Leistungen in einfachen Worten, nicht „ganzheitliche Lösungen“.
  • Arbeitet ihr bei mir in der Nähe? Dein Einzugsgebiet, mit Orten oder Bezirken benannt.
  • Erreiche ich euch schnell? Eine Telefonnummer, die am Handy antippbar ist, und ein kurzes Formular.
  • Ist das ein echter Betrieb? Fotos von Team und fertigen Arbeiten, Referenzen, Bewertungen, ein vollständiges Impressum.
  • Was passiert danach? Ein kurzer Hinweis, wie eine Anfrage abläuft: Du rufst zurück, kommst vorbei, schickst ein Angebot.

Die Checkliste: Was eine Handwerker-Website braucht

  1. Telefonnummer und Anfrage-Button auf jeder Seite, ohne Scrollen sichtbar, am Handy antippbar.
  2. Ein Anfrageformular mit Foto-Upload. Die meisten Aufträge lassen sich anhand eines Bildes besser einschätzen, und du sparst dir für das Angebot einen Vor-Ort-Termin.
  3. Eine Seite pro Leistung, jede beginnt damit, was enthalten ist und für wen sie gedacht ist. „Badsanierung Linz“ verdient eine eigene Seite.
  4. Regionsseiten dort, wo du wirklich arbeitest, mit echtem Inhalt: typische Aufträge dort, kurze Projektberichte. Nicht derselbe Text mit anderem Ortsnamen.
  5. Echte Fotos deiner Arbeit, wenn möglich vorher und nachher. Stockbilder erkennt man sofort, und sie kosten Vertrauen.
  6. Referenzen und Bewertungen, mit Namen, wo der Kunde zustimmt. Verlink deine Google-Bewertungen.
  7. Dein Team, mit Foto und je einer Zeile. Kunden lassen Menschen in ihr Haus oder ihren Garten, sie wollen wissen, wer kommt.
  8. Öffnungszeiten, Einzugsgebiet und Antwortzeit in klaren Worten.
  9. Eine schnelle, mobile Seite. Die meisten Besuche kommen vom Handy, oft unterwegs oder vor Ort. Warum Ladezeit Kunden kostet, steht in Langsame Website: Was sie dich an Kunden kostet.
  10. Impressum und Datenschutzerklärung, vollständig und von jeder Seite verlinkt (siehe unten).

Wie finden dich Kunden bei Google?

Für einen lokalen Handwerksbetrieb zählen drei Dinge mehr als jeder Trick.

  • Google-Unternehmensprofil: die richtige Kategorie, Einzugsgebiet, Öffnungszeiten, Fotos und regelmäßige Bewertungen. Davon hängt ab, ob du in den Kartenergebnissen auftauchst.
  • Leistungs- und Regionsseiten: Damit erscheinst du für „Gärtner Tulln“ oder „Winterdienst Wien“ und nicht nur für deinen Firmennamen.
  • Überall dieselben Angaben: Name, Adresse und Telefonnummer identisch auf deiner Website, bei Google, im WKO-Firmen-A–Z und in Branchenverzeichnissen.

Dieselben Signale helfen, wenn Leute ChatGPT oder Perplexity nach einer Empfehlung fragen: klare Seiten plus einheitliche Erwähnungen außerhalb deiner Seite. Wie das funktioniert, steht in Wie KI-Suche Firmen empfiehlt.

Vier Beispiele aus unseren Projekten

LMK BAU: eine Baufirma, die Verlässlichkeit zeigt

Bei LMK BAU ging es darum, Planung, Sanierung und schlüsselfertiges Bauen klar darzustellen und Referenzprojekte und Kennzahlen die Glaubwürdigkeit tragen zu lassen. Die Seite ist reduziert, mit klar geordneten Leistungsbereichen.

Gartengestaltung Akkas: ein Familienbetrieb, neu aufgestellt

Gartengestaltung Akkas ist ein etablierter Familienbetrieb für Garten- und Landschaftsbau. Wir haben ein neues Logo, eine naturnahe Farbwelt und Typografie entwickelt und eine Website, die das breite Leistungsspektrum für Privatkunden und Bauträger ordnet.

CleanProfi: viele Leistungen, eine klare Struktur

CleanProfi, ein Wiener Reinigungsunternehmen, bietet Gebäudereinigung, Grünflächenpflege und Winterdienst. Die neue Website und das Corporate Design setzen auf Klarheit, damit Kunden die passende Leistung schnell finden.

Sattlermeisterin Laura Puggelsheim: Handwerk mit persönlichem Gesicht

Für Laura Puggelsheim haben wir Leistungen von der Fahrzeugpolsterung bis zu Lederkursen dargestellt, mit Bewertungen und einem klaren Weg zur Anfrage, und die persönliche Stimme der Werkstatt erhalten.

Keiner dieser Betriebe hat dieselben Anforderungen, und genau das ist der Punkt: Eine Baufirma, ein Gartengestalter und eine Sattlerin brauchen unterschiedliche Websites. Alle findest du unter Projekte. Eine eigene Übersicht für den Bereich gibt es auf der Seite Website für Handwerker.

Welche rechtlichen Basics gelten in Österreich?

  • Impressum: Nach dem E-Commerce-Gesetz muss eine geschäftliche Website unter anderem Name oder Firma, Anschrift, Kontaktdaten, UID-Nummer (falls vorhanden) sowie bei reglementierten Gewerben Gewerbebehörde, Kammer und Gewerbewortlaut nennen.
  • Datenschutzerklärung (DSGVO): Führe jedes Werkzeug an, das Besucherdaten verarbeitet, etwa Analytics, Karten, Schriften und das Kontaktformular.
  • Cookie-Einwilligung für Tracking- und Marketing-Cookies.
  • Fotos und Bewertungen: Verwende nur Bilder, an denen du die Rechte hast, und frag nach, bevor du Kunden namentlich nennst.

Das ist ein allgemeiner Überblick und keine Rechtsberatung. Lass dein Impressum anhand deines Gewerbes und deiner Kammer prüfen.

Was kostet das, und gibt es eine Förderung?

Die Kosten hängen von der Seitenzahl ab, davon, ob du neues Branding und Fotografie brauchst, und ob du ein CMS willst, mit dem du Texte selbst änderst. Wir verkaufen keine Fixpakete, du bekommst nach einem kostenlosen Gespräch einen Fixpreis. Einen Überblick findest du unter Preise und in Was kostet eine Website in Österreich?. Zu Förderungen haben wir die Website-Förderung und den Artikel Förderung für die Website in Österreich zusammengefasst.

Du willst eine Website, die Aufträge bringt?

Schick uns dein Gewerbe und dein Einzugsgebiet. In einem kostenlosen Gespräch sagen wir dir, was deine Seite braucht, was du weglassen kannst, und nennen dir einen Fixpreis. Schau dir unser Webdesign an oder melde dich.

Häufige Fragen

Braucht ein Handwerker wirklich eine Website?

Wenn du über Empfehlungen mehr Arbeit hast, als du schaffst, genügt eine saubere, schnelle Seite mit Leistungen, Einzugsgebiet und Referenzen. Wenn du neue Kunden willst oder willst, dass empfohlene Kunden dir vor dem Anruf vertrauen, braucht es mehr.

Was gehört auf die Startseite eines Handwerksbetriebs?

Was du machst, wo du arbeitest, eine Telefonnummer und ein Anfrage-Button, ein paar echte Fotos fertiger Arbeiten und ein, zwei Belege wie Bewertungen oder Referenzen. Details gehören auf die Leistungsseiten.

Brauche ich für jeden Ort eine eigene Seite?

Nur für Orte, in denen du wirklich arbeitest, und nur mit echtem Inhalt für jeden. Ein Text, der mit wechselnden Ortsnamen kopiert wird, hilft nicht und kann für Google nach Spam aussehen.

Können Kunden über die Website Fotos schicken?

Ja. Ein Foto-Upload im Anfrageformular ist einfach gebaut und oft das Nützlichste, weil du viele Aufträge schon am Bild einschätzen kannst, bevor du vorbeikommst.

Wie lange dauert es?

Eine typische Unternehmenswebsite braucht 8 bis 12 Wochen vom ersten Gespräch bis zum Start. Branding oder Fotografie können Zeit dazu kosten.

Geschrieben vonChristoph SpeiserProjektleitung & Vertrieb

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