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Landingpage oder Website: Was braucht dein Unternehmen wirklich?

Eine Seite für ein Ziel oder eine ganze Website für alles andere? Eine klare Entscheidungshilfe für österreichische Betriebe, mit Checkliste für beides.

Christoph SpeiserProjektleitung & Vertrieb
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Thema
Websites
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8 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Landingpage hat ein Ziel und eine Handlung. Sie passt zu Werbung, einem einzelnen Angebot und einer kurzen Kampagne.
  • Eine Website trägt mehrere Leistungen, schafft Vertrauen und bringt über Jahre kostenlose Besucher aus Google.
  • Die meisten Betriebe brauchen beides, und das müssen keine getrennten Projekte sein: Die Landingpage kann in der Website liegen.
  • Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Einwilligung brauchst du in Österreich in jedem Fall.

Kurz gesagt: Nimm eine Landingpage, wenn Besucher aus einer Anzeige oder einem Mailing eine bestimmte Sache tun sollen, etwa einen Termin buchen oder ein Angebot anfragen. Nimm eine Website, wenn du mehrere Leistungen hast, langfristig bei Google gefunden werden willst und Vertrauen aufbauen musst. Die meisten Betriebe brauchen am Ende beides, und der sauberste Weg ist eine Website mit Kampagnenseiten darin.

Die Frage kommt fast jedes Mal, wenn uns ein Betrieb nach „einer Seite für unser neues Angebot“ fragt. Die ehrliche Antwort hängt an drei Dingen: Woher kommen deine Besucher, wie viel willst du sagen und wie lange soll die Seite arbeiten? Hier steht, wie wir entscheiden, mit einer Checkliste für jede Variante.

Was ist der Unterschied zwischen Landingpage und Website?

Eine Landingpage ist eine einzelne Seite für ein Ziel. Der Besucher kommt aus einer Anzeige, einem Social-Post oder einer E-Mail, und die Seite führt ihn zu einer Handlung. Meist gibt es kein Menü, sodass außer der Handlung nichts zum Klicken da ist.

Eine Website ist ein Geflecht verbundener Seiten: Start, Leistungen, Über uns, Referenzen, Kontakt, vielleicht ein Blog. Sie beantwortet viele Fragen für verschiedene Besucher und gibt Suchmaschinen viel zum Indexieren.

LandingpageWebsite
ZielEine Handlung (Anruf, Anfrage, Anmeldung)Mehrere Ziele: informieren, Vertrauen schaffen, überzeugen
Typischer TrafficBezahlte Werbung, E-Mail, Social MediaGoogle-Suche, direkt, Empfehlungen
NavigationKeine oder minimalVolles Menü
InhaltEin Angebot, eine GeschichteLeistungen, Team, Referenzen, Antworten
LebensdauerWochen bis Monate (Kampagne)Jahre
SEO-WertAllein geringHoch, wächst mit jeder Seite
AufwandKleinGrößer
Beide erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Es geht nicht um Qualität, sondern um den Zweck.

Wann reicht eine Landingpage?

  • Du schaltest Werbung für ein bestimmtes Angebot, zum Beispiel eine kostenlose Analyse, eine saisonale Leistung oder einen Produktstart.
  • Du hast genau eine Sache zu verkaufen und eine Zielgruppe.
  • Du testest eine Idee und willst sehen, ob jemand reagiert, bevor du mehr investierst.
  • Die Seite gehört zu einer befristeten Aktion, etwa einem Event, einer Rabattwoche oder einer Förderfrist.

Landingpages helfen auch deinen Werbekosten: Google Ads bewertet die „Zielseitenerfahrung“ als einen Teil des Qualitätsfaktors. Eine Seite, die zur Anzeige passt und schnell lädt, kann also den Klickpreis senken. Zahlen nennen wir dazu nicht, weil sie von Markt und Kampagne abhängen.

Wann brauchst du eine ganze Website?

  • Du bietest mehrere Leistungen an oder sprichst mehrere Zielgruppen an. Eine einzelne Seite beantwortet das nicht, ohne zur Textwüste zu werden.
  • Du willst bei Google gefunden werden, etwa für „Installateur Salzburg“ oder „Website für Ärzte“. Dafür braucht es Seiten pro Leistung und Ort.
  • Vertrauen entscheidet über den Verkauf. Wer viel Geld ausgibt, schaut sich vorher Referenzen, Team, Bewertungen und Firmendaten an.
  • KI-Assistenten sollen dich nennen. ChatGPT, Perplexity und Google lesen viele Seiten einer Website, um zu entscheiden, ob sie einen Betrieb empfehlen; mehr in Wie KI-Suche Firmen empfiehlt.
  • Du brauchst ohnehin Impressum, Datenschutzerklärung und Kontaktdaten und einen Ort dafür, der professionell wirkt.

Warum die meisten beides brauchen und wie du es kombinierst

Üblich ist eine Website für die lange Sicht plus Landingpages für einzelne Kampagnen. Der häufigste Fehler, den wir sehen: Die Landingpage wird als kleine eigene Seite mit einem anderen Tool und einer anderen Domain gebaut. Das zerreißt Analytics, Marke und Suchwert und schafft eine Baustelle mehr, die gepflegt werden muss.

Besser ist es, Kampagnenseiten in derselben Website zu bauen. Besucher aus einer Anzeige sehen eine fokussierte Seite ohne das volle Menü, alles andere teilt sich ein Design, eine Domain, ein Tracking und einen Ort zum Ändern. So bauen wir Websites auf Next.js: Eine Kampagnenseite ist einfach eine weitere Seite mit eigenem Layout, die nächste geht deshalb in Tagen statt Wochen live. Unsere eigenen Landingpages entstehen genau so.

Was braucht eine gute Landingpage?

  1. Ein Ziel, ein Button, oben, in der Mitte und am Ende wiederholt.
  2. Eine Überschrift, die zur Anzeige passt. Wer auf „kostenloser Website-Check“ geklickt hat, soll genau das lesen.
  3. Der Nutzen im ersten Bildschirm, mit einem kurzen Satz dazu, für wen es gedacht ist.
  4. Belege: echte Referenzen, Bewertungen oder Logos. Keine erfundenen Zahlen.
  5. Ein kurzes Formular. Jedes zusätzliche Feld kostet Anfragen, den Rest klärst du am Telefon.
  6. Tempo am Handy. Die meisten Anzeigenklicks kommen vom Handy. Der Hauptinhalt sollte nach etwa 2,5 Sekunden zu sehen sein, Googles Grenze für einen guten LCP-Wert.
  7. Tracking mit Einwilligung, damit du weißt, was jeder Euro Werbebudget gebracht hat.
  8. Impressum und Datenschutzerklärung im Footer. Österreichisches Recht verlangt sie auf jeder geschäftlichen Seite, auch auf einer Landingpage.

Was braucht eine gute Website?

  • Eine klare Seite pro Leistung, die die Frage des Kunden schon in den ersten Sätzen beantwortet.
  • Referenzen und Bewertungen, die Besucher nachprüfen können, zum Beispiel auf unserer Projekte-Seite.
  • Schnelle, mobile Seiten und saubere technische SEO, damit Google und KI-Systeme alles lesen können.
  • Einen leichten Weg zur Kontaktaufnahme auf jeder Seite, nicht nur auf der Kontaktseite.
  • Eine Möglichkeit für dein Team, Texte und Bilder selbst zu ändern, ohne Entwickler anzurufen; siehe Headless CMS.

Den Gesamtüberblick samt Kosten findest du in Was kostet eine Website in Österreich?.

Schnell entscheiden

Deine SituationUnsere Empfehlung
Ein Angebot, bezahlter Traffic, ein paar WochenLandingpage
Noch keine Website, mehrere LeistungenWebsite, mit einer Landingpage für die erste Kampagne
Bestehende Website, neue KampagneEine Landingpage innerhalb der bestehenden Website
Bestehende Seite ist langsam, veraltet oder bei Google unsichtbarRelaunch, siehe Website-Relaunch ohne SEO-Verlust

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Häufige Fragen

Ist eine Landingpage günstiger als eine Website?

Meistens ja, weil es eine Seite mit einem Ziel ist und der Aufwand kleiner bleibt. Sie baut aber für sich allein keine Sichtbarkeit in der Suche auf. Der richtige Vergleich ist, was jede Variante über ihre Laufzeit einbringt. Preisrahmen findest du unter Preise.

Kann eine Landingpage meine Website ersetzen?

Nur wenn du ein einziges Angebot hast und deine Kunden aus Anzeigen oder direkten Links kommen. Wer bei Google gefunden werden und mehrere Leistungen zeigen will, braucht eine Website.

Soll eine Landingpage ein Menü haben?

Normalerweise nicht. Ein Menü bietet Besuchern Wege, die Seite ohne Handlung zu verlassen. Behalte das Logo, den Call-to-Action und die rechtlichen Links im Footer.

Brauche ich auf einer Landingpage Impressum und Datenschutzerklärung?

Ja. Eine geschäftliche Seite braucht nach österreichischem und EU-Recht ein Impressum und eine Datenschutzerklärung, und Tracking-Cookies brauchen eine Einwilligung. Das gilt für eine Landingpage genauso wie für eine ganze Website.

Auf welcher Technik soll ich sie bauen?

Wir empfehlen Next.js: Die Seiten werden auf dem Server gerendert, sind am Handy schnell und für Suchmaschinen und KI-Crawler lesbar, und Landingpages können im selben Projekt liegen wie die Website. Mehr dazu auf unserer Seite zur Next.js-Agentur.

Geschrieben vonChristoph SpeiserProjektleitung & Vertrieb

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