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Eine Seite für ein Ziel oder eine ganze Website für alles andere? Eine klare Entscheidungshilfe für österreichische Betriebe, mit Checkliste für beides.
Christoph SpeiserProjektleitung & VertriebKurz gesagt: Nimm eine Landingpage, wenn Besucher aus einer Anzeige oder einem Mailing eine bestimmte Sache tun sollen, etwa einen Termin buchen oder ein Angebot anfragen. Nimm eine Website, wenn du mehrere Leistungen hast, langfristig bei Google gefunden werden willst und Vertrauen aufbauen musst. Die meisten Betriebe brauchen am Ende beides, und der sauberste Weg ist eine Website mit Kampagnenseiten darin.
Die Frage kommt fast jedes Mal, wenn uns ein Betrieb nach „einer Seite für unser neues Angebot“ fragt. Die ehrliche Antwort hängt an drei Dingen: Woher kommen deine Besucher, wie viel willst du sagen und wie lange soll die Seite arbeiten? Hier steht, wie wir entscheiden, mit einer Checkliste für jede Variante.
Eine Landingpage ist eine einzelne Seite für ein Ziel. Der Besucher kommt aus einer Anzeige, einem Social-Post oder einer E-Mail, und die Seite führt ihn zu einer Handlung. Meist gibt es kein Menü, sodass außer der Handlung nichts zum Klicken da ist.
Eine Website ist ein Geflecht verbundener Seiten: Start, Leistungen, Über uns, Referenzen, Kontakt, vielleicht ein Blog. Sie beantwortet viele Fragen für verschiedene Besucher und gibt Suchmaschinen viel zum Indexieren.
| Landingpage | Website | |
|---|---|---|
| Ziel | Eine Handlung (Anruf, Anfrage, Anmeldung) | Mehrere Ziele: informieren, Vertrauen schaffen, überzeugen |
| Typischer Traffic | Bezahlte Werbung, E-Mail, Social Media | Google-Suche, direkt, Empfehlungen |
| Navigation | Keine oder minimal | Volles Menü |
| Inhalt | Ein Angebot, eine Geschichte | Leistungen, Team, Referenzen, Antworten |
| Lebensdauer | Wochen bis Monate (Kampagne) | Jahre |
| SEO-Wert | Allein gering | Hoch, wächst mit jeder Seite |
| Aufwand | Klein | Größer |
Landingpages helfen auch deinen Werbekosten: Google Ads bewertet die „Zielseitenerfahrung“ als einen Teil des Qualitätsfaktors. Eine Seite, die zur Anzeige passt und schnell lädt, kann also den Klickpreis senken. Zahlen nennen wir dazu nicht, weil sie von Markt und Kampagne abhängen.
Üblich ist eine Website für die lange Sicht plus Landingpages für einzelne Kampagnen. Der häufigste Fehler, den wir sehen: Die Landingpage wird als kleine eigene Seite mit einem anderen Tool und einer anderen Domain gebaut. Das zerreißt Analytics, Marke und Suchwert und schafft eine Baustelle mehr, die gepflegt werden muss.
Besser ist es, Kampagnenseiten in derselben Website zu bauen. Besucher aus einer Anzeige sehen eine fokussierte Seite ohne das volle Menü, alles andere teilt sich ein Design, eine Domain, ein Tracking und einen Ort zum Ändern. So bauen wir Websites auf Next.js: Eine Kampagnenseite ist einfach eine weitere Seite mit eigenem Layout, die nächste geht deshalb in Tagen statt Wochen live. Unsere eigenen Landingpages entstehen genau so.
Den Gesamtüberblick samt Kosten findest du in Was kostet eine Website in Österreich?.
| Deine Situation | Unsere Empfehlung |
|---|---|
| Ein Angebot, bezahlter Traffic, ein paar Wochen | Landingpage |
| Noch keine Website, mehrere Leistungen | Website, mit einer Landingpage für die erste Kampagne |
| Bestehende Website, neue Kampagne | Eine Landingpage innerhalb der bestehenden Website |
| Bestehende Seite ist langsam, veraltet oder bei Google unsichtbar | Relaunch, siehe Website-Relaunch ohne SEO-Verlust |
Erzähl uns, was du verkaufst und woher deine Kunden kommen. In einem kostenlosen Gespräch sagen wir dir ehrlich, ob eine Landingpage reicht oder sich eine Website lohnt, und nennen dir einen Fixpreis. Schau dir unser Webdesign an oder nimm Kontakt auf.
Meistens ja, weil es eine Seite mit einem Ziel ist und der Aufwand kleiner bleibt. Sie baut aber für sich allein keine Sichtbarkeit in der Suche auf. Der richtige Vergleich ist, was jede Variante über ihre Laufzeit einbringt. Preisrahmen findest du unter Preise.
Nur wenn du ein einziges Angebot hast und deine Kunden aus Anzeigen oder direkten Links kommen. Wer bei Google gefunden werden und mehrere Leistungen zeigen will, braucht eine Website.
Normalerweise nicht. Ein Menü bietet Besuchern Wege, die Seite ohne Handlung zu verlassen. Behalte das Logo, den Call-to-Action und die rechtlichen Links im Footer.
Ja. Eine geschäftliche Seite braucht nach österreichischem und EU-Recht ein Impressum und eine Datenschutzerklärung, und Tracking-Cookies brauchen eine Einwilligung. Das gilt für eine Landingpage genauso wie für eine ganze Website.
Wir empfehlen Next.js: Die Seiten werden auf dem Server gerendert, sind am Handy schnell und für Suchmaschinen und KI-Crawler lesbar, und Landingpages können im selben Projekt liegen wie die Website. Mehr dazu auf unserer Seite zur Next.js-Agentur.

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