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Der KI-Modus beantwortet Fragen im Gespräch statt mit einer Liste von Links. Was er ist, wie er seine Quellen wählt und was Betriebe in Österreich jetzt tun sollten.
Christoph SpeiserProjektleitung & VertriebKurz gesagt: Der KI-Modus ist ein Bereich der Google-Suche, der Fragen im Gespräch beantwortet. Statt zehn Links bekommst du eine Antwort, die ein Gemini-Modell schreibt, mit Links zu den Seiten, auf die sie sich stützt. Danach kannst du nachfragen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz hat Google ihn am 8. Oktober 2025 gestartet. Du öffnest ihn über einen Tab auf der Ergebnisseite, auf der Google-Startseite und in der Google-App. Für Unternehmen heißt das: Deine Website muss zu den Quellen gehören, die der KI-Modus zitiert.
Der KI-Modus ist für Fragen gedacht, für die man früher mehrere Suchen brauchte: Vergleiche, Planungen, Fragen wie „Was passt besser zu mir?“. Du fragst per Text, Sprache oder Kamera und kannst Bilder anhängen. Laut Google läuft er seit Mai 2026 weltweit standardmäßig mit dem Modell Gemini 3.5 Flash. Auf Englisch heißt er AI Mode.
Die Nutzung wächst schnell. Auf seiner Konferenz I/O im Mai 2026 meldete Google, dass der KI-Modus ein Jahr nach dem Start mehr als eine Milliarde Nutzer pro Monat hat. Die Zahl der Anfragen habe sich seit dem Start jedes Quartal mehr als verdoppelt.
Google hat zwei KI-Funktionen in der Suche. Die Übersicht mit KI (AI Overviews) steht über den normalen Ergebnissen. Der KI-Modus ist ein eigener Bereich. So unterscheiden sie sich:
| Übersicht mit KI | KI-Modus | |
|---|---|---|
| Wo sie erscheint | Über den normalen Ergebnissen | Eigener Tab, Startseite, Google-App |
| Wann sie erscheint | Google entscheidet je Suche | Wenn der Nutzer ihn öffnet |
| In Österreich seit | 26. März 2025 | 8. Oktober 2025 |
| Antwort | Kurze Zusammenfassung | Längere Antwort, Tabellen, Rückfragen |
| Quellen | Links neben der Zusammenfassung | Links in und neben der Antwort |
Google weist darauf hin, dass beide Funktionen unterschiedliche Modelle und Verfahren nutzen können. Antworten und Links unterscheiden sich deshalb. Eine Seite kann in der einen erscheinen und in der anderen nicht. Wie du gezielt in der Übersicht mit KI zitiert wirst, erklärt unser Artikel zu den AI Overviews.
Der KI-Modus nutzt ein Verfahren, das Google Query Fan-out nennt: Er zerlegt deine Frage in Unterthemen und startet viele Suchen gleichzeitig. Zu jeder holt er Seiten aus dem normalen Google-Index und nutzt dafür die zentralen Ranking-Systeme. Aus den gefundenen Absätzen schreibt er die Antwort.
Für dich heißt das: Deine Seite muss nicht für den Hauptbegriff auf Platz 1 stehen. Sie muss die beste Antwort auf eine der Teilfragen sein. Googles Voraussetzungen sind schlicht: Die Seite muss indexiert sein und mit Snippet in der Suche erscheinen dürfen. Zusätzliche Anforderungen oder besondere Optimierungen gibt es laut Google nicht. Eine llms.txt oder Spezial-Markup brauchst du dafür also nicht.
Wie Googles KI im Vergleich zu ChatGPT, Perplexity und Gemini abschneidet und wo deine Kunden wofür suchen, zeigt unser Vergleich der KI-Suchen.
Dieselben Grundlagen helfen auch in ChatGPT und Perplexity. Was GEO insgesamt umfasst, erklärt unser Artikel Was ist GEO?. Wenn du das nicht selbst machen willst, übernehmen wir es als GEO-Agentur, gemeinsam mit der klassischen Suchmaschinenoptimierung.
Google hat am 3. Juni 2026 einen eigenen Bericht für generative KI in der Search Console angekündigt und ihn am 31. August 2026 für alle Websites weltweit freigeschaltet. Er zeigt die Impressionen in der Übersicht mit KI und im KI-Modus nach Seite, Land, Datum und Gerät. Klicks, Klickrate und Suchanfragen fehlen noch. Die Impressionen stecken bereits in den Gesamtzahlen des normalen Leistungsberichts.
Seit demselben Datum gibt es auch einen Schalter, mit dem Website-Betreiber ihre Seite aus den KI-Funktionen von Google ausschließen. Laut Google ist das kein Ranking-Signal für die normalen Ergebnisse. Wer sich abmeldet, bekommt aber keine Impressionen und keine Besuche mehr aus der Übersicht mit KI und dem KI-Modus. Für die meisten Betriebe ist das der falsche Schritt. Wie du KI-Sichtbarkeit insgesamt misst, auch in ChatGPT, steht in unserem Artikel KI-Sichtbarkeit messen.
Als Nutzer musst du das nicht: Der KI-Modus ist nicht voreingestellt und öffnet sich nur, wenn du ihn anklickst. Die normalen Ergebnisse stehen weiter unter „Alle“. Die Übersicht mit KI dagegen lässt sich als Nutzer nicht abschalten. Als Website-Betreiber steuerst du mit nosnippet, data-nosnippet oder max-snippet, was Google von deinen Seiten zeigen darf, oder nutzt den Schalter in der Search Console.
Unser kostenloser GEO-Check zeigt in rund einer Minute, ob die KI-Suche dich bei den Fragen deiner Kunden empfiehlt und wen sie stattdessen nennt.
Der KI-Modus (AI Mode) ist ein Bereich der Google-Suche, der Fragen im Gespräch beantwortet: mit einer erzeugten Antwort, Rückfragen und Links zu den Quellen. Er beruht auf den Gemini-Modellen von Google.
Ja. Google hat ihn am 8. Oktober 2025 in Deutschland, Österreich und der Schweiz gestartet. Du öffnest ihn über einen Tab auf der Ergebnisseite, die Google-Startseite oder die Google-App.
Die Übersicht mit KI erscheint über den normalen Ergebnissen, wenn Google sie für hilfreich hält. Der KI-Modus ist ein eigener Bereich für längere Gespräche mit Rückfragen. Beide können unterschiedliche Modelle nutzen, die Quellen unterscheiden sich daher.
Die Seite muss indexiert sein und mit Snippet erscheinen dürfen. Danach helfen Antworten in den ersten Sätzen, konkrete Fakten, ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil und Erwähnungen auf anderen Websites. Spezialdateien braucht es nicht. Ob du schon genannt wirst, zeigt der kostenlose GEO-Check.
Du siehst die Impressionen nach Seite, Land und Datum, seit 31. August 2026 für alle Websites. Klicks und Suchanfragen weist Google noch nicht getrennt aus.
Wir. Als GEO-Agentur aus Wien prüfen wir deine Website, bauen die Seiten um, gleichen Firmendaten an und messen jeden Monat, ob du genannt wirst.

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