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Google KI-Modus: Was er ist und was er für Unternehmen ändert

Der KI-Modus beantwortet Fragen im Gespräch statt mit einer Liste von Links. Was er ist, wie er seine Quellen wählt und was Betriebe in Österreich jetzt tun sollten.

Christoph SpeiserProjektleitung & Vertrieb
Veröffentlicht
Thema
SEO & GEO
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9 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Der KI-Modus (AI Mode) ist Googles Suche im Gesprächsformat: eine erzeugte Antwort, Rückfragen und Links zu den Quellen. In Österreich gibt es ihn seit 8. Oktober 2025.
  • Anders als die Übersicht mit KI über den normalen Ergebnissen ist der KI-Modus ein eigener Tab. Laut Google hatte er im Mai 2026 mehr als eine Milliarde Nutzer pro Monat.
  • Der KI-Modus zerlegt eine Frage in viele Suchen und nutzt den normalen Google-Index. Um zu erscheinen, muss eine Seite indexiert und für ein Snippet geeignet sein. Spezialdateien braucht es nicht.
  • Seit 31. August 2026 zeigt die Search Console für jede Website die Impressionen im KI-Modus und in der Übersicht mit KI, aber noch keine Klicks und Suchanfragen.

Kurz gesagt: Der KI-Modus ist ein Bereich der Google-Suche, der Fragen im Gespräch beantwortet. Statt zehn Links bekommst du eine Antwort, die ein Gemini-Modell schreibt, mit Links zu den Seiten, auf die sie sich stützt. Danach kannst du nachfragen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz hat Google ihn am 8. Oktober 2025 gestartet. Du öffnest ihn über einen Tab auf der Ergebnisseite, auf der Google-Startseite und in der Google-App. Für Unternehmen heißt das: Deine Website muss zu den Quellen gehören, die der KI-Modus zitiert.

Was ist der KI-Modus von Google?

Der KI-Modus ist für Fragen gedacht, für die man früher mehrere Suchen brauchte: Vergleiche, Planungen, Fragen wie „Was passt besser zu mir?“. Du fragst per Text, Sprache oder Kamera und kannst Bilder anhängen. Laut Google läuft er seit Mai 2026 weltweit standardmäßig mit dem Modell Gemini 3.5 Flash. Auf Englisch heißt er AI Mode.

Die Nutzung wächst schnell. Auf seiner Konferenz I/O im Mai 2026 meldete Google, dass der KI-Modus ein Jahr nach dem Start mehr als eine Milliarde Nutzer pro Monat hat. Die Zahl der Anfragen habe sich seit dem Start jedes Quartal mehr als verdoppelt.

Was unterscheidet den KI-Modus von der Übersicht mit KI?

Google hat zwei KI-Funktionen in der Suche. Die Übersicht mit KI (AI Overviews) steht über den normalen Ergebnissen. Der KI-Modus ist ein eigener Bereich. So unterscheiden sie sich:

Übersicht mit KIKI-Modus
Wo sie erscheintÜber den normalen ErgebnissenEigener Tab, Startseite, Google-App
Wann sie erscheintGoogle entscheidet je SucheWenn der Nutzer ihn öffnet
In Österreich seit26. März 20258. Oktober 2025
AntwortKurze ZusammenfassungLängere Antwort, Tabellen, Rückfragen
QuellenLinks neben der ZusammenfassungLinks in und neben der Antwort
Quellen: Google Blog Deutschland (März und Oktober 2025), Google Search Central.

Google weist darauf hin, dass beide Funktionen unterschiedliche Modelle und Verfahren nutzen können. Antworten und Links unterscheiden sich deshalb. Eine Seite kann in der einen erscheinen und in der anderen nicht. Wie du gezielt in der Übersicht mit KI zitiert wirst, erklärt unser Artikel zu den AI Overviews.

Wie wählt der KI-Modus seine Quellen aus?

Der KI-Modus nutzt ein Verfahren, das Google Query Fan-out nennt: Er zerlegt deine Frage in Unterthemen und startet viele Suchen gleichzeitig. Zu jeder holt er Seiten aus dem normalen Google-Index und nutzt dafür die zentralen Ranking-Systeme. Aus den gefundenen Absätzen schreibt er die Antwort.

Für dich heißt das: Deine Seite muss nicht für den Hauptbegriff auf Platz 1 stehen. Sie muss die beste Antwort auf eine der Teilfragen sein. Googles Voraussetzungen sind schlicht: Die Seite muss indexiert sein und mit Snippet in der Suche erscheinen dürfen. Zusätzliche Anforderungen oder besondere Optimierungen gibt es laut Google nicht. Eine llms.txt oder Spezial-Markup brauchst du dafür also nicht.

Was ändert der KI-Modus für Unternehmen?

  • Weniger Klicks bei einfachen Fragen: Ist die Antwort vollständig, muss niemand mehr auf eine Website. Laut Pew Research klickten Nutzer bei Suchen mit KI-Zusammenfassung in 8 % der Fälle auf ein normales Ergebnis, ohne in 15 %.
  • Die Auswahl fällt in der Antwort: Fragt jemand nach einem Anbieter, nennt der KI-Modus einige wenige. Wer nicht genannt wird, kommt gar nicht erst in den Vergleich.
  • Lokale Daten zählen: Laut Google helfen das Google-Unternehmensprofil und das Merchant Center, dass Produkte und Leistungen in KI-Antworten sichtbar werden.
  • Agenten kommen: In den USA bucht der KI-Modus schon lokale Dienstleistungen und ruft in einigen Branchen bei Betrieben an. In Österreich gibt es diese Funktionen noch nicht.

Wie Googles KI im Vergleich zu ChatGPT, Perplexity und Gemini abschneidet und wo deine Kunden wofür suchen, zeigt unser Vergleich der KI-Suchen.

Wie erscheint dein Unternehmen im KI-Modus?

  1. Index prüfen: Der Bericht „Seiten“ in der Search Console zeigt, welche Seiten Google aufgenommen hat.
  2. Antwort zuerst: eine Seite pro Leistung und Ort, die Antwort in den ersten Sätzen, dazu konkrete Fakten wie Preise, Dauer und Einzugsgebiet.
  3. Eigenes Wissen zeigen: Google verlangt Inhalte mit eigener Erfahrung und fachlicher Einschätzung, kein Allgemeinwissen.
  4. Unternehmensprofil pflegen: Kategorien, Leistungen, Öffnungszeiten, Fotos und Bewertungen mit Text. Unser Leitfaden zum Google-Unternehmensprofil zeigt die Schritte.
  5. Regelmäßig messen: Search Console und ein fester Satz Kundenfragen, die du jeden Monat stellst.

Dieselben Grundlagen helfen auch in ChatGPT und Perplexity. Was GEO insgesamt umfasst, erklärt unser Artikel Was ist GEO?. Wenn du das nicht selbst machen willst, übernehmen wir es als GEO-Agentur, gemeinsam mit der klassischen Suchmaschinenoptimierung.

Wie misst du deine Sichtbarkeit im KI-Modus?

Google hat am 3. Juni 2026 einen eigenen Bericht für generative KI in der Search Console angekündigt und ihn am 31. August 2026 für alle Websites weltweit freigeschaltet. Er zeigt die Impressionen in der Übersicht mit KI und im KI-Modus nach Seite, Land, Datum und Gerät. Klicks, Klickrate und Suchanfragen fehlen noch. Die Impressionen stecken bereits in den Gesamtzahlen des normalen Leistungsberichts.

Seit demselben Datum gibt es auch einen Schalter, mit dem Website-Betreiber ihre Seite aus den KI-Funktionen von Google ausschließen. Laut Google ist das kein Ranking-Signal für die normalen Ergebnisse. Wer sich abmeldet, bekommt aber keine Impressionen und keine Besuche mehr aus der Übersicht mit KI und dem KI-Modus. Für die meisten Betriebe ist das der falsche Schritt. Wie du KI-Sichtbarkeit insgesamt misst, auch in ChatGPT, steht in unserem Artikel KI-Sichtbarkeit messen.

Kann man den KI-Modus ausschalten?

Als Nutzer musst du das nicht: Der KI-Modus ist nicht voreingestellt und öffnet sich nur, wenn du ihn anklickst. Die normalen Ergebnisse stehen weiter unter „Alle“. Die Übersicht mit KI dagegen lässt sich als Nutzer nicht abschalten. Als Website-Betreiber steuerst du mit nosnippet, data-nosnippet oder max-snippet, was Google von deinen Seiten zeigen darf, oder nutzt den Schalter in der Search Console.

Nennt dich die KI von Google?

Unser kostenloser GEO-Check zeigt in rund einer Minute, ob die KI-Suche dich bei den Fragen deiner Kunden empfiehlt und wen sie stattdessen nennt.

Häufige Fragen

Was ist der KI-Modus von Google?

Der KI-Modus (AI Mode) ist ein Bereich der Google-Suche, der Fragen im Gespräch beantwortet: mit einer erzeugten Antwort, Rückfragen und Links zu den Quellen. Er beruht auf den Gemini-Modellen von Google.

Gibt es den KI-Modus in Österreich?

Ja. Google hat ihn am 8. Oktober 2025 in Deutschland, Österreich und der Schweiz gestartet. Du öffnest ihn über einen Tab auf der Ergebnisseite, die Google-Startseite oder die Google-App.

Was ist der Unterschied zur Übersicht mit KI?

Die Übersicht mit KI erscheint über den normalen Ergebnissen, wenn Google sie für hilfreich hält. Der KI-Modus ist ein eigener Bereich für längere Gespräche mit Rückfragen. Beide können unterschiedliche Modelle nutzen, die Quellen unterscheiden sich daher.

Wie kommt meine Website in den KI-Modus?

Die Seite muss indexiert sein und mit Snippet erscheinen dürfen. Danach helfen Antworten in den ersten Sätzen, konkrete Fakten, ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil und Erwähnungen auf anderen Websites. Spezialdateien braucht es nicht. Ob du schon genannt wirst, zeigt der kostenlose GEO-Check.

Sehe ich Besuche aus dem KI-Modus in der Search Console?

Du siehst die Impressionen nach Seite, Land und Datum, seit 31. August 2026 für alle Websites. Klicks und Suchanfragen weist Google noch nicht getrennt aus.

Wer hilft bei der Sichtbarkeit in der KI-Suche?

Wir. Als GEO-Agentur aus Wien prüfen wir deine Website, bauen die Seiten um, gleichen Firmendaten an und messen jeden Monat, ob du genannt wirst.

Geschrieben vonChristoph SpeiserProjektleitung & Vertrieb

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