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SEO bringt dich in die Liste der Suchergebnisse, GEO in die Antworten der KI. Was beide gemeinsam haben, wo sie sich unterscheiden und was du zuerst tun solltest.
Christoph SpeiserProjektleitung & VertriebKurz gesagt: SEO (Suchmaschinenoptimierung) sorgt dafür, dass deine Seiten in der Liste der Suchergebnisse möglichst weit oben stehen. GEO (Generative Engine Optimization) sorgt dafür, dass dein Unternehmen in KI-Antworten von ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews als Quelle genannt wird. GEO ersetzt SEO nicht, es baut darauf auf: Laut Google stützen sich die KI-Funktionen auf dieselben Ranking-Systeme wie die normale Suche. GEO legt zusätzlich Wert auf direkte Antworten, einheitliche Fakten und Bestätigung durch andere Websites.
In Kundengesprächen hören wir die Frage in zwei Varianten: „Ist SEO jetzt tot?“ und „Brauchen wir eine eigene GEO-Agentur?“. Beides beantworten wir mit Nein. Dieser Artikel zeigt, wo sich die beiden Disziplinen decken, wo sie sich wirklich unterscheiden und wie ein KMU beides abdeckt, ohne doppelt zu zahlen.
SEO umfasst alles, was eine Website für Suchmaschinen leicht auffindbar, verständlich und rankbar macht. Ziel ist ein hoher Platz bei den Suchbegriffen, die deine Kunden eintippen, und damit Klicks auf deine Website.
Gemessen wird der Erfolg in Rankings, Impressionen, Klicks und am Ende in Anfragen. Die Google Search Console zeigt das alles kostenlos an.
GEO steht für Generative Engine Optimization. Der Begriff stammt aus einer Studie der Princeton University und weiterer Forscher aus dem Jahr 2024. Gemeint ist die Arbeit daran, in Antworten, die eine KI erzeugt, als Quelle zitiert oder empfohlen zu werden. Du liest auch AEO (Answer Engine Optimization) oder LLMO; in der Praxis meinen alle drei dasselbe.
Bei den meisten kommerziellen und lokalen Fragen sucht die KI beim Antworten live im Web, liest eine Handvoll Seiten und baut daraus ihre Antwort. Wer unter diesen Seiten ist und einen gut zitierbaren Absatz bietet, wird genannt. Allein ChatGPT hatte laut OpenAI im Februar 2026 900 Millionen wöchentliche Nutzer. Wie die Systeme ihre Quellen auswählen, erklärt unser Leitfaden In ChatGPT gefunden werden.
| SEO | GEO | |
|---|---|---|
| Ziel | Hoher Platz in der Ergebnisliste | Als Quelle in der KI-Antwort genannt werden |
| Wo das Ergebnis erscheint | Google, Bing (blaue Links, Kartenbereich) | ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews und AI Mode, Copilot |
| Was der Nutzer sieht | Zehn Links, er wählt selbst | Eine fertige Antwort, wenige Quellen |
| Was zählt | Die ganze Seite zu einem Suchbegriff | Einzelne Absätze, die eine Frage beantworten |
| Stärkstes Signal von außen | Links von anderen Websites | Erwähnungen, Bewertungen und gleiche Fakten in vielen Quellen |
| Crawler | Googlebot, Bingbot | Zusätzlich OAI-SearchBot, PerplexityBot |
| Messung | Rankings, Klicks, Search Console | KI-Bericht in Search Console und Bing, Prompt-Tests, Verweise |
Der Großteil der Arbeit ist derselbe. Im Mai 2026 hat Google einen eigenen Leitfaden zu seinen KI-Funktionen veröffentlicht. Die Kernaussage: Sie beruhen auf den zentralen Ranking- und Qualitätssystemen der Google-Suche, SEO-Grundlagen gelten also weiter. Um zu erscheinen, muss eine Seite indexiert und für ein Snippet geeignet sein. Spezielle KI-Dateien oder zusätzliches Markup braucht es nicht.
Vereinfacht: Eine Website mit schwachem SEO wird auch in KI-Antworten kaum zitiert. Deshalb ist SEO bei jedem GEO-Projekt, das wir übernehmen, der erste Schritt.
Steht eine KI-Zusammenfassung über den Ergebnissen, klicken weniger Menschen. Das Pew Research Center hat im Frühjahr 2025 68.879 Google-Suchen von 900 Erwachsenen in den USA ausgewertet:
Suchen mit Klick auf ein normales Ergebnis
Auf einen Link in der KI-Zusammenfassung selbst wurde bei rund 1 % der Besuche geklickt. Ahrefs kam zu einem ähnlichen Bild: Bei Informationssuchen mit AI Overview lag die Klickrate des ersten Ergebnisses im März 2025 um 34,5 % unter dem Wert, der ohne die Funktion zu erwarten war. Google bestreitet solche Studien. Die Richtung ist trotzdem klar: Bei Fragen, die die KI gut beantwortet, findet der Besuch nicht mehr auf deiner Website statt. Die Entscheidung, welches Unternehmen genannt wird, fällt aber sehr wohl dort.
Gleichzeitig heißt ein gutes Ranking nicht mehr automatisch, zitiert zu werden. In seiner Auswertung vom März 2026 stellte Ahrefs fest, dass nur rund 38 % der in AI Overviews zitierten Seiten für dieselbe Suche in den Top 10 standen. Der Rest kam von weiter hinten, auch weil Google eine Frage in mehrere Teilfragen zerlegt. Seiten, die eine genaue Teilfrage beantworten, haben also auch ohne Top-Platz eine Chance.
SEO denkt in Seiten und Suchbegriffen, GEO in Fragen und zitierbaren Absätzen. In unseren GEO-Checks für österreichische Betriebe machen diese Punkte den Unterschied:
Oft liest du in diesem Zusammenhang von llms.txt. Laut Google ignoriert die Suche diese Datei, und kein großer KI-Anbieter hat bestätigt, sie für Zitierungen zu nutzen. Wir legen sie automatisch an, weil sie nichts kostet, als Hebel taugt sie aber nicht.
| Was | SEO | GEO |
|---|---|---|
| Sichtbarkeit | Rankings und Impressionen (Search Console) | Impressionen in AI Overviews und AI Mode (Search Console, seit 31. August 2026); Zitierungen in Copilot (Bing Webmaster Tools) |
| Besuche | Organische Klicks in der Webanalyse | Verweise von chatgpt.com, perplexity.ai und anderen |
| Erwähnungen | Backlinks | Prompt-Tests: jeden Monat dieselben Kundenfragen stellen und notieren, wer genannt wird |
| Ergebnis | Anfragen aus der organischen Suche | Anfragen, bei denen der Kunde sagt: „ChatGPT hat Sie empfohlen“ |
Einen ersten Prompt-Test nimmt dir unser kostenloser GEO-Report ab: Er fragt ChatGPT mit Websuche und Standort Österreich, zeigt, ob du genannt wirst und wen die KI stattdessen empfiehlt.
Schritt 1 bis 3 sind klassisches SEO und zahlen auf beides ein. Schritt 4 und 5 zählen auch für SEO, wiegen in KI-Antworten aber schwerer. Rechne mit einigen Wochen für Änderungen an der eigenen Website und zwei bis drei Monaten für Erwähnungen auf anderen Seiten. „Platz 1 in ChatGPT“ kann niemand garantieren; wer das verspricht, verkauft dir einen Mythos.
Wir prüfen SEO und GEO in einem Durchgang und zeigen dir, welche Schritte für deinen Betrieb am meisten bringen. Kostenloses Strategiegespräch, Fixpreis-Angebot.
SEO optimiert für einen hohen Platz in der Liste der Suchergebnisse. GEO optimiert dafür, in KI-Antworten von ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews als Quelle genannt zu werden. Die Grundlagen sind weitgehend gleich; GEO legt zusätzlich Wert auf direkte Antworten, einheitliche Fakten und Erwähnungen auf anderen Websites.
Nein. Laut Google beruhen die KI-Funktionen auf denselben Ranking-Systemen wie die normale Suche, und auch ChatGPT und Perplexity durchsuchen das Web. Ohne solide SEO-Basis wird eine Website in KI-Antworten selten zitiert.
Meist nicht. Der Großteil der Arbeit ist derselbe. Sinnvoll ist, beides gemeinsam zu planen, damit Seiten, strukturierte Daten und Firmenangaben einmal für beide Kanäle entstehen. Wie wir dabei vorgehen, zeigt unsere GEO-Seite.
AEO steht für Answer Engine Optimization. Gemeint ist dasselbe Ziel wie bei GEO: in KI-Systemen und Sprachassistenten die Antwort oder deren Quelle zu sein. Die Begriffe werden gleichbedeutend verwendet.
Änderungen an der eigenen Website zeigen sich meist nach einigen Wochen, sobald die KI-Systeme neu crawlen. Bewertungen und Erwähnungen auf anderen Seiten bauen sich über zwei bis drei Monate auf. Weil die Antworten schwanken, solltest du über mehrere Monate messen.
Ja. Suchen mit Kaufabsicht, etwa „Webdesign Agentur Wien“, führen weiterhin zu Klicks und Anfragen. Und die KI-Antworten selbst greifen auf die Seiten zurück, die Suchmaschinen finden und für vertrauenswürdig halten.

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